Mittwoch, 10 Oktober 2018 15:59

Über düstere Zeiten und kalte Herbstabende ...

Von:

"Dann werden viele zu Fall kommen und werden sich untereinander verraten und sich untereinander hassen. Und es werden sich viele falsche Propheten erheben und werden viele verführen. Und weil die Missachtung des Gesetzes überhandnehmen wird, wird die Liebe in vielen erkalten."         
                                                                                                
                       - Matthäus 24, 10-13

„Kommen jetzt düstere Zeiten?“

Klar, denken Sie jetzt vielleicht beim Lesen: „Die Tage werden dunkler.“ Ein Satz, der uns in diesen Tagen vielleicht schon über die Lippen ging oder den aufmerksamen Beobachterinnen und Beobachtern längst in den Abendstunden durch den Kopf schoss. Bald schon kommen die Zeiten und die Temperaturen, in denen wir es draußen nicht mehr so lange aushalten und uns lieber in unsere warmen Wohnungen zurückziehen. Draußen wird es kalt werden und da halten wir uns dann nicht mehr so gerne auf.

Und während ich diese Zeilen schreibe, habe ich längst nicht mehr nur den Eindruck, die kalte Jahreszeit zu beschreiben. Nein, irgendwie kommt mir in den Sinn, dass ich damit auch das Klima in unserer Gesellschaft beschreibe. Die Menschen ziehen sich ins „Vertraute“ zurück. Draußen, sprich in der Öffentlichkeit der Gesellschaft, wird es rau und kalt. Niemand wagt sich in Zeiten politischer Korrektheit mehr verbal und intellektuell auf die Straße hinaus. Zu groß die Gefahr, dass man jemanden verstimmt, verprellt oder gar gegen sich aufbringt. Das erzeugt eine gefährliche Stimmung, in der niemand mehr wagt zu sagen, was er denkt. Und was passiert, wenn Menschen nicht mehr sagen dürfen, was sie denken? Sie sagen gar nichts oder schlimmer noch, sie fangen an sich zu verbiegen und zu lügen. Sie werden herzlos, gewissenlos und falsch. Davor hat schon Jesus Christus gewarnt, in den Zeilen, die Sie oben gelesen haben. Ich bete, dass wir in diesem Klima die Kraft erhalten, echt und ehrlich zu bleiben. Dass wir trotz unserer Unterschiede zueinander stehen und aneinander festhalten. Dass wir nicht erkalten, sondern das Feuer der Liebe Gottes weiter in uns tragen und so ein Licht für die Welt sind, auch in düsteren Zeiten.          

Ihr Fritz Rohde

Letzte Änderung am Samstag, 27 Oktober 2018 13:36
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